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Beim Viva-Team geht es hoch zu und her

 
 
Einmal im Jahr zieht sich das Viva-Team für zwei Tage zurück: Die traditionelle Retraite nutzen wir zur internen Weiterbildung. Ziel ist auf der einen Seite die Weiterentwicklung des Teams und damit auch der Viva selbst, aber auch die Geselligkeit und die Stärkung des Teamgeists kommen nicht zu kurz.

 

Corona hatte auch uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Ursprünglich war unsere Retraite am 20./21. März geplant – just in der Woche, in welcher der Bundesrat zur Eindämmung der Pandemie die «ausserordentliche Lage» erklärte.

So wurde es Ende Juni, bis wir uns wieder mit einigernassen gutem Gewissen und unter Einhaltung von Abstandsregeln in der Davoser Höhenluft treffen konnten. Geleitet wurde der Workshop von Ernst «Aschi» Wyrsch. Der frühere Hotelier, der das einst serbelnde Steigenberger Belvédère in Davos zu einem der erfolgreichsten Häuser der Schweizer Alpen formte, lehrt heute unter anderem an der St. Gallen Business School und ist ein gefragter Keynote-Speaker.

Zentraler Punkt des Workshops in Davos war «Leadership». Damit meinte Aschi Wyrsch nicht nur das Führen von Mitarbeitenden. Leadership umfasst auch das Führen der eigenen Person und bis zu einem gewissen Grad auch von Kunden. «Auf zufriedene Kunden ist kein Verlass», rief der ehemalige 5-Sterne-Hotelier dem Viva-Team in Erinnerung, «verlassen darf man sich nur auf sehr zufriedene Kunden.»

Aschi Wyrsch schonte uns nicht, sondern forderte jeden heraus: Stimmen Fremd- und Eigenbild überein? Sind wir bereit, uns fachlich und persönlich weiterzuentwickeln? Welche Werte bestimmen unsere Persönlichkeit und letztlich unser Handeln? Wie überwinden wir die Spannung zwischen den beiden Polen «Wirtschaftlichkeit» und «Menschlichkeit»?

Neben dem Fachlichen ist traditionell auch die Geselligkeit ein wichtiger Programmpunkt der Viva-Retraite. «Teambuilding», um es auf Neuhochdeutsch auszudrücken. Am Abend des ersten Tages ging es im Wortsinn hoch zu und her: Von der Pischa-Talstation aus wanderte das Team in einem gut halbstündigen Fussmarsch in die Mäderbeiz auf rund 2000 Meter über Meer. Oben angekommen, wurden wir nicht nur mit einem atemberaubenden Blick in die Davoser Bergwelt belohnt, sondern auch von Otto und Catherine Fontanas grandioser Gastfreundschaft.

Die Viva-Retraite. Weiterentwicklung fachlich und menschlich. Eine kurze Zusammenfassung von zwei bereichernden Tagen in den Bündner Bergen, sehen Sie im Video:

 

 

Print funktioniert – sagt unser Hirnforscher

 
 
Wer sich, wie wir, im Alltag intensiv sowohl mit Print als auch mit Online auseinandersetzt, der ist gut beraten, wenn er sich zwischendurch gut beraten lässt. Deshalb suchen wir regelmässig den Austausch mit Experten – unter anderem auch mit einem Hirnforscher.

Hans-Georg Häusel ist eine faszinierende Person, Hirnforscher, Helikopterpilot, Referent und Autor mehrerer Bücher (Bestseller). Mit ihm arbeiteten wir anlässlich des «Tag der Schweizer Garagisten» 2018 zusammen. Häusel zieht aus der Hirnforschung Schlüsse darüber, wie Konsumenten angesprochen werden können, damit der Verkauf zum Erfolg wird – denn es gibt sie tatsächlich, die «Kaufknöpfe» in den Köpfen der Kunden. Nun hat Hans-Georg Häusel auch sehr klare Ansichten darüber, was in welchem Medium funktioniert und weshalb. Und er sagt: Print ist noch lange nicht tot. Dieser Ansicht sind wir grundsätzlich auch, kommen aber aus einer anderen Perspektive zu diesem Schluss als der Forscher: aus jener der Macher. Häusel hingegen sagt Print wirke – auch für die Werbung – nachhaltiger und besser als online, weil der Mensch, wenn er Print liest, in einer deutlich entspannteren Stimmung konsumiert als online; wer schon einmal am Sonntagmorgen in aller Ruhe Zeitung gelesen hat, weiss, wovon die Rede ist.

Herr Häusel, Sie sagen, das Gehirn des Menschen hat sich seit 30’000 Jahren nicht weiterentwickelt. Faktisch sind wir also Steinzeitmenschen in modernen Kleidern und mit Social Media?

Hans-Georg Häusel: Letztlich schon. Allerdings dürfen wir den Menschen nicht nur von seiner Gehirnentwicklung aus betrachten, wir müssen auch die kulturelle Entwicklung berücksichtigen – und da hat sich doch einiges getan. Allerdings ist die kulturelle Entwicklung brüchig.

Wenn wir schon vor 30’000 Jahren dieselben geistigen Fähigkeiten besassen wie heute – warum wurden dann viele bahnrechenden Erfindungen erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts gemacht?

Weil jede große Erfindung auf tausenden kleinen oder größeren anderen Erfindungen und Erfahrungen basiert und die brauchen viel Zeit. Damit zum Beispiel ein Motor entstehen kann, braucht es Zahnräder. Es braucht Stahl, es braucht Präzisionswerkzeuge – es braucht Vorideen, wie die Dampfmaschine usw.

Anderseits: Dass wir nach wie vor nicht weit entfernt sind von der Steinzeit erlebt man häufig im Umgang mit Frauen. Oder im Strassenverkehr. Warum ist das so?

Weil unsere Urprogramme im limbischen System oft stärker sind, als unsere kulturellen Kontrollprogramme im Großhirn.

Es gibt Menschen, die von sich behaupten, dass sie ihr emotionales Ich kontrollieren würden. Ist das überhaupt möglich?

Nein, das ist eine Benutzerillusion. Wenn ich weiß, wie mein emotionales Betriebssystem funktioniert, kann ich sicher modifizierend eingreifen. Aber Herr im Kopf ist nicht das bewusste Ich, sondern das überwiegend unbewusst agierende limbische System.

Ihr Erfolg basiert unter anderem darauf, dass Sie Erkenntnisse aus der Hirnforschung darauf prüfen, was für das Marketing nützlich ist. Sie schauen den Menschen während ihrem Konsum in die Köpfe. Wo liegt dabei die grösste Herausforderung?

Die bildgebenden Verfahren geben nur einen kleinen, aber wichtigen Ausschnitt was unbewusst im Gehirn passiert. Viele Faktoren, die Kaufentscheidungen beeinflussen, wie Sozialisation und kulturelle Einflüsse sehen sie nicht. Die Herausforderung liegt darin, all diese Perspektiven methodisch zu verknüpfen.

Inwiefern hat die Digitalisierung unser Konsumverhalten verändert?

Die meisten Käufe stellen für unser Gehirn eine Belohnung dar. Wenn ich früher mit dem Rad oder Auto in die Stadt zum Kaufen fahren musste, war das beschwerlich. Heute komme ich mit einem Klick zur Belohnung und unser Belohnungssystem ist auf Steigerung eingestellt. Wir werden so ein kleines Stück kaufsüchtiger.

Die Digitalisierung hat auch unser Medienverhalten verändert. Online legt zu, Print nimmt ab. Hat Print eine Zukunft?

Ja – Print ist für das Gehirn entspannender und sensualer. Ein Bildband, eine Lifestyle-Zeitschrift, ein schöner Roman- das wird bleiben. Die Tageszeitung etc. dagegen wird weiter schrumpfen.

Was läuft im Kopf ab, wenn wir Print und wenn wir digitale Medien konsumieren?

Bei Print schaltet das Gehirn in den Flanier-Modus, es entspannt sich. Bei Digital schält das Gehirn in den «Goal-/Excite-Mode». Es will schnell zum Ziel und zur Belohnung kommen.

Kann man mit Print heute überhaupt noch ein jüngeres Publikum ansprechen?

Ja schon – aber es wird schwerer, weil die jüngeren Konsumenten digital sozialisiert wurden.

Funktioniert personalisierte Werbung tatsächlich? Handle ich anders, wenn ich persönlich angesprochen werde? Funktionieren Ihre Erkenntnisse auch im Bereich der «Customer Journey»? Und wie?

Personalisierte Werbung bedeutet nicht, jemand nur mit seinem Namen anzusprechen, sondern ihm ein Angebot zu machen, das seine Persönlichkeit, sein Alter, sein Geschlecht und seine bisherige Konsumhistorie berücksichtigt – und das funktioniert enorm gut.

 

 

Die Viva wird noch nachhaltiger

 
 
Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Als Content-Agentur zielen wir darauf ab, mit relevanten, nutzerorientierten Inhalten nachhaltige Wirkung für unsere Kunden zu erzielen. Nachhaltig geht es auch in unserer Küche zu und her.

Natürlich sammeln und rezyklieren wir bei der Viva alles Mögliche: Papier, Karton, PET, Aluminium, Kaffeekapseln etc pp. Nun ist ein weiterer «Wertstoff» dazugekommen, der früher einfach «Müll» hiess: Plastik. Plastik ist ein problematisches Material: Die Rohstoffe sind fossil, die Weltmeere sind voll davon und auch in unseren Gewässern und Böden findet sich Mikroplastik. Da sich viele Kolleginnen und Kollegen mit Fertig- und Takeaway-Gerichten aus den umliegenden Läden und Restaurants verpflegen, fällt täglich bei uns an der Flurstrasse 50 eine nicht unbeträchtliche Menge an Verpackungsmaterial aus Plastik an. Diese Abfälle sammeln wir seit einigen Wochen und führen sie dem Recycling zu. Als Anerkennung für unser Engagement dürfen wir uns offiziell «Nachhaltiges Unternehmen – Certified Sustainable Enterprise» nennen. Wir sind ein wenig stolz darauf.

Plastikabfälle vermeiden wir seit September auch für unseren Kunden Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Aufgrund der geltenden Versandvorschriften der Post müssen Printmagazine zwingend verpackt werden. In den allermeisten Fällen geschieht dies mit Plastikfolien. Das fanden wir und auch eine steigende Anzahl von Leserinnen und Lesern unbefriedigend. Seit geraumer Zeit hatten wir daher gemeinsam mit der Druckerei Galledia in Flawil SG nach bezahlbaren Alternativen gesucht und wurden schliesslich fündig: Neu wird das Monatsmagazin AUTOINSIDE nicht mehr in Plastik verschweisst, sondern in einer kompostierbaren Folie aus rein biologischen Abfallstoffen.

Die neue Biofolie ist eine Schweizer Premiere. Sie besteht zum grössten Teil aus Kartoffelschalen, die in der Lebensmittelherstellung anfallen. Produziert wird sie in Vicenza (Norditalien) mit Sonnenenergie. Die Herstellung aus einem Abfallprodukt macht die Folie noch nachhaltiger als vergleichbare Biofolien aus Zuckerrohr, Mais- oder Sojastärke. Diese Rohstoffe konkurrenzieren die Nahrungsmittelproduktion und erhöhen den Druck auf die Regenwälder in Asien oder Südamerika.

Die Folie ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar und kann der öffentlichen Grünabfuhr mitgegeben werden. Sie ist teurer als konventionelle Folien und etwas matt. Aber sie erfüllt ihren Zweck genauso gut wie die bisherige Plastikfolie.

Nein, Sie brauchen sich nicht zu bedanken, dass wir die Welt im Alleingang retten. Aber auch eine Summe sinnvoller, kleiner Beiträge erzielt am Ende des Tages ihre Wirkung – in der Küche wie in der Kommunikation.

 

Verhindern, dass der Arm des Lesers zuckt

 
 
Wer seine redaktionelle Arbeit kontinuierlich verbessern will, hinterfragt sie regelmässig. Und er bittet zwischendurch jemanden darum, ihm kritisch über die Schultern zu blicken. Das haben wir gemacht – aber nicht mit irgendjemandem, sondern mit einem, der es wissen muss: The one and only Carlo Imboden.

Der Mann ist Phänomen und Phantom zugleich: Ersteres, weil er etwas macht, was niemand sonst auf der Welt kann, Letzteres, weil er nur Insidern bekannt ist. Dr. Carlo Imboden ist Erfinder von Readerscan, einem kleinen, internationalen Unternehmen, das auf Medienforschung und -beratung spezialisiert ist. Seine Referenzliste liest sich wie ein «Who is Who» der Medienbranche: Die Zeit, NZZ, FAZ, Welt und Bild. «Letztere», sagt Imboden mehr beiläufig denn stolz, «mussten wir zwei Jahre lang vertrösten, bis wir Zeit für sie hatten». Wenn ein Verlag wie Axel Springer zwei Jahre wartet, bis ein kleines Schweizer Unternehmen Zeit hat, um sich um einen Auftrag eines Milliardenkonzerns zu kümmern, dann sagt das sehr viel aus über den Nutzen der Dienstleistung. Mit seiner Readerscan-Methode hat Imboden in den letzten 15 Jahren über 100 Printmedien analysiert. Dort, wo seine Erkenntnisse umgesetzt wurden, stieg der Erfolg – oder er kehrte zurück.

Im April 2019 gab Imboden dem NZZ Folio ein Interview. Der Inhalt: Was entscheidet, ob jemand in einen Artikel einsteigt, ihn teilweise oder ganz zu Ende liest. Oder gar nicht. Wer sich vorher noch nicht mit Imbodens Wissen vertraut gemacht hatte, war hochgradig erstaunt. Oder niedergeschmettert. Oder beides. Imbodens These: «Storytelling ist wichtig, aber Storyselling noch wichtiger.» Von diesem Moment an war klar: Die Viva muss mit dem Mann sprechen. Drei Wochen später war er da und bereit, mit unserem Team einen Workshop zu machen, der es in sich hatte. Den Hinweis, dass wir am besten «Deutsch» verstehen, er seine Anregungen sich also nicht zu verpacken brauche, war unnötig, «das mache ich sowieso», sagt er. In der Folge sprach Imhof über das, was bei den Lesern «Fluchtreiz» auslöst und wie wir künftig am besten verhindern, «dass der Arm zuckt», sprich: dass er weiterblättert. Redundanzen, zum Beispiel. Imboden legte dar, wie er mit Readerscan den Rezeptionsprozess nachvollzieht und was sich daraus für Erkenntnisse ziehen lassen. Er sprach über «Bildlegenden, die wie Trauerzirkulare daherkommen», und über Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen. Und er forderte uns auf, tradierte Produktionsprozesse zu hinterfragen.

Für unser Redaktionsteam, unsere Designer, das Vermarktungsteam und auch für die Beratung waren diese drei Stunden Weiterbildung mit Imboden Gold wert, auch wenn die Blattkritik nicht immer nur angenehm war. Aber hilfreich. Mildernd war sicher auch Imbodens Kompliment an unsere Arbeit für verschiedene Kunden – er sei «bis in den hintersten Winkel erstaunt, wie professionell Verbandskommunikation im redaktionellen Bereich bei der Viva heute betrieben wird.»

Seither teilen wir unsere Redaktionsarbeiten in zwei Epochen ein: vor und nach Imboden. Und wir konzentrieren uns jetzt darauf, dieses Wissen in unserer täglichen Arbeit konsequent umzusetzen. Denn Imboden hat uns gewarnt: Journalisten kehren in der Regel sehr schnell wieder in alte Muster zurück. Dass das nicht passieren wird, davon profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden.

 

Wie man den Newsletter zum Laufen bringt

 
 
Die Zahl der Newsletter, die in den elektronischen Briefkasten flattern, wird kaum weniger. Wichtig ist es deshalb, mit relevanten Inhalten zu punkten.

Ganz ehrlich: Wie viele Newsletter erhalten Sie pro Tag und wie viele davon verschwinden ungeöffnet in den elektronischen Papierkorb? Was gibt den Ausschlag, dass Sie einen Newsletter öffnen und dann darin vielleicht sogar noch einen Link anklicken? Der E-Mail-Marketing-Software-Anbieter «Newsletter2go» weist als branchenübergreifende Durchschnittswerte eine Öffnungsrate von 23,0 Prozent und eine Click-Through-Rate von 14,11 Prozent aus. Damit sind auch die beiden wichtigsten Kennzahlen erwähnt: Die Öffnungsrate gibt an, wie viele der Empfänger den Newsletter tatsächlich öffneten. Die Click-Through-Rate weist aus, wie viele Empfänger, die den Newsletter öffneten, auch tatsächlich einen Link anklickten.

Wir dürfen mittlerweile für mehrere Kunden den Newsletter gestalten – und mit etwas Stolz auch sagen, dass wir erfolgreich unterwegs sind. Generell liegt die Öffnungsquote leicht über 40 Prozent. Und besonders freut uns die Klickrate, die sich zwischen 15 und 40 Prozent bewegt. Dank unserem erfahrenen Content-Team, das sich aus Textern und Gestaltern zusammensetzt, scheinen wir das richtige Rezept gefunden zu haben. Nun ist dieses natürlich auch nicht so geheim wie die Rezeptur des Appenzeller Käse oder von Coca-Cola: Content is King! Und der Inhalt orientiert sich ausschliesslich am Interesse der Empfänger. Trifft der Inhalt ins Schwarze, sind Klickraten selbst bis 70 Prozent möglich!

Dank gezielten und regelmässigen Auswertungen konnten wir zum Beispiel für einen Kunden die Klickrate in den geöffneten Newslettern innert drei Jahren von 25 Prozent auf knapp 40 Prozent steigern. Entsprechend ist der Newsletter auch ein relevanter Zubringer auf die Website, wie die «Heatmap» der Zugriffe deutlich zeigt. Der bereits totgesagt Newsletter erweist sich als weiterhin als wertvolles Informationstool. Übrigens: Der neuste Trend geht dahin, dass in Newsletter auch mit GIFs gearbeitet wird. Wir bleiben dran. Bleiben Sie es auch. Abonnieren Sie unseren Newsletter!

 

Viva AG für Kommunikation gewinnt Quality1 als neuen Kunden

 
 
Die Viva AG für Kommunikation erweitert ihr Portfolio im Mobilitätsbereich um ein weiteres Mandat: Sie unterstützt ab sofort Quality1. Das Tochterunternehmen der Allianz ist eine Anbieterin von Fahrzeuggarantien in den Bereichen Auto, Motorrad, Boot und Landmaschinen.

Zu den Kunden von Quality1 gehören zahlreiche Importeure, Retailbetriebe, Verbände und Branchenorganisationen mit über 3000 Garagen und Werkstätten, Händler, Finanz- und Flottenmanager sowie privaten Fahrzeughalter. Die Firma besucht pro Jahr rund 10’000 Kunden und bearbeitet insgesamt rund 30’000 Schadensfälle pro Jahr.

Viva unterstützt Quality1 bei der Überarbeitung der Marketing- und Kommunikationsstrategie für sämtliche On- und Offlinemedien und anschliessend in der laufenden Kommunikation mit dem Ziel, die Marktstellung von Quality1 weiter auszubauen und künftig auch den Markt der privaten Autoverkäufer stärker zu bearbeiten. Georg Gasser, Inhaber und Leiter der Agentur, sieht die Zusammenarbeit mit Quality1 als «organische Entwicklung der vor Jahren eingeleiteten Strategie vom Wandel einer ursprünglich klassischen Werbeagentur hin zu einem Kommunikationsdienstleister mit fundierten Kompetenzen im Content-Bereich».

Positionsausbau im Bereich Mobilität

Damit stärkt Viva ihre Position im Bereich Mobilität. Sie ist auf diesem Gebiet bereits tätig für den Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS), für Auto-i-dat, sowie für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) und die Forchbahn. Ausserdem betreut sie im Auftrag der Regionalgesellschaften der schweizerischen Gasindustrie das Portal Cng-mobility.ch, eine Mobilitätsplattform, die aktuell über alternative Antriebstechnologien informiert.

 

 

Wenn ab morgens um sechs der Traffic zu explodieren beginnt

 
 
In ereignisarmen Zeiten eine Website zu unterhalten, die über mehr als nur Verbandsmitteilungen informiert, ist Pflicht. Eine Website zu unterhalten, die in Krisenzeiten zentrale Drehscheibe ist für einen unverzüglichen und permanenten Informationsfluss, ist Kür. Gerade besondere Ereignisse wie die Corona-Krise zeigen den unschätzbar grossen Wert von eigenen Medien.

Im Nachhinein kann man sich fragen, ob man noch besser hätte vorbereitet sein können, klar. Aber diese Frage stellen sich alle, die von den direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise überflutet wurden. In einem solchen Moment noch «rasch» etwas aufzubauen läuft auf dasselbe hinaus, als ob man bei der Gemeindeverwaltung einen Hydranten vor das Haus bestellt, wenn es schon in Flammen steht. Auf eine funktionierende Infrastruktur und ein intern und extern eingespieltes Team zurückgreifen zu können, ist in einem solchen Moment Gold wert.

Viva hat das Privileg, eigene Medien für verschiedene Kunden betreuen zu dürfen, unter anderem jene des Garagistenverbandes, dem Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Um die Bedeutung eigener Medien im Rahmen der Krisenkommunikation aufzuzeigen ist es nützlich, dass wir kurz zurückblättern:

Wenn sich die Ereignisse überschlagen…

Wenn der Traffic auf der Verbandswebsite Indikator für die Betroffenheit einer Branche darstellt, dann fühlte sich das Autogewerbe vom Thema «Corona» bis anfangs März noch nicht fundamental tangiert. Dazu gab es auch nicht gross Anlass – der Auto-Salon wurde ja nur deshalb abgesagt, weil dort sehr viele Menschen auf engem Raum zusammenkamen und auch Aussteller aus China erwartet wurden. Daran änderte sich auch nichts, als der Bundesrat am Freitag, 13. März die Massnahmen gegen das Coronavirus zum Schutz der Gesundheit verschärfte: Verboten wurden Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen. In Restaurants, Bars und Diskotheken durften sich ab diesem Zeitpunkt nur noch maximal 50 Personen aufhalten. So viel hätte mancher Garagist noch so gerne in seinem Showroom. Deshalb: kein Ausschlag des Web-Seismographen.

…geht es von null auf 100

Über das folgende Wochenende überschlugen sich dann die Ereignisse. Das brachte den Bundesrat dazu, am Montag, 16. März um 14.00 Uhr die «ausserordentliche Lage» zu erklären und die Massnahmen erneut zu verschärfen: Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe bleiben bis am 19. April geschlossen. Los ging’s schon vorher – und das sehr früh: Der Traffic auf der Website setzte ab 6.00 Uhr zu einem bis dato ungeahnten Höhenflug an. Auf der Suche nach spezifischen Informationen für das Autogewerbe kamen stündlich mehr besorgte Garagisten auf die Website – und ab 15.00 Uhr kannte die Kurve nur noch eine Richtung: kerzengerade nach oben. Um Mitternacht verzeichnete die Verbandswebsite über 15’000 Nutzer an einem einzigen Tag – rund siebenmal mehr als an einem «normalen» Montag. Und der nächste Tag? Über 20’000 Nutzer. Dann nahm der Traffic langsam etwas ab, blieb aber in den Folgetagen auf einem deutlich höheren Niveau.

Google Analytics vom 11. bis 25. März sowie Stündlicher Verlauf am Montag, 16. März

Man bewährt sich in Krisenzeiten

«Für einen Verband ist die Kommunikation eine ohnehin schon sehr zentrale Aufgabe», sagt Urs Wernli, «in Zeiten einer Krise aber erst recht. Gerade in einer solchen Situation bewährt er sich als zuverlässiger Partner seiner Mitglieder.» Der Zentralpräsident wandte sich rasch persönlich an die Mitglieder, sein «Lettre du président» zur aktuellen Lage lag nur Tage später als Beilage allen Abonnenten des Branchenmagazins AUTOINSIDE vor, online am Tag des Eintreffens der Zeitschrift.

Voraussetzung dafür ist, dass die Mitglieder wissen, wo sie sich Informationen holen können. Das ist mit einem Aufbau verbunden, der sich über Jahre hinziehen kann. Beim AGVS war das der Fall. Seit dem Relaunch im Oktober 2014 und der Einführung eines Content Managements durch den AGVS-Newsdesk, der von einem Team von erfahrenen Redaktoren, Grafikern und Social Media-Spezialisten und Beratern betreut wird, stiegen die Zugriffszahlen von Jahr zu Jahr – im Schnitt von knapp 18’000 Nutzern im Jahr 2014 auf 63’000 pro Monat im laufenden Jahr; für eine B2B-Plattform eine respektable Community. Ein grosser Teil der über 400’000 Seitenaufrufe im März erfolgte denn auch nicht über Google, sondern direkt. Das zeigt: Die Mitglieder wissen, wo sie sich zuerst hinwenden können: an ihren Berufs- und Branchenverband.

Ordnen – nicht nur publizieren

Der AGVS-Newsdesk stand in diesen Tagen permanent in engem Austausch mit der AGVS-Geschäftsstelle, fasste die Bundesrätlichen Medienkonferenzen zusammen, filterte jene Informationen heraus, die für den Garagisten relevant sind und ging erst dann Hause, nachdem auch die Übersetzungen in Französisch und Italienisch vorlagen. Informationen zu publizieren ist das eine, sie so zu publizieren, dass sie rasch gefunden werden, weil der Weg dorthin einer nachvollziehbaren Struktur folgt, ist das andere. Aus diesem Grund richtete der AGVS-Newsdesk rasch eine Landingpage ein, auf der in die Themen «Dokumente» (u.a. Antrag Kurzarbeit, Factsheets zu arbeitsrechtlichen Fragen, FAQ, Erläuterungen der AGVS-Rechtsabteilung), «News» von «Politik und Behörden», «Bildung» sowie einen Branchen-Newsticker eingeteilt wurde.

Angenehme Begleiterscheinung selbst bei einem so ernsten Thema wie der Corona-Krise ist, dass inzwischen das eine oder andere AGVS-Mitglied weiss, wo es relevante Informationen zu finden sind – auch in guten Zeiten. Und dass der Verband dank der langen Aufbauarbeit das geschafft hat, was schliesslich die wichtigste Erkenntnis für jedes Mitglied ist: Dass er auch und gerade in schlechten Zeiten da ist, um sie zu unterstützen.

 

 

Warum die Viva-Chläuse Nachtschicht machen

 
 

Leidenschaft, Kompetenz, Kreativität und Qualität: So lautet der Anspruch der Viva. Erfolgreich sind wir, wenn wir zu Ihrem Erfolg beitragen können. Wie das geht, zeigen Ihnen die mittlerweile traditionellen Viva-Chläuse. Viel Vergnügen!

Die Viva wünscht schöne Weihnachten

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Treue, wünschen besinnliche Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten und freuen uns jetzt schon, auch im neuen Jahr für Sie da zu sein.

 

 

 

 

 

 

 
Dossier Sportkanton Viva

Mit dem und für den Sport erarbeitet

 
 
Es ist fast wie die Vorbereitung auf eine Weltmeisterschaft – die Entstehung des jährlichen Themendossiers, das die Viva AG gemeinsam mit dem Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) und dem Sportamt des Kantons Zürich realisiert. Das geht von der Planung über die Detailplanung und Umsetzung bis zum Druck – quasi dem eigentlichen Wettkampf.

In diesem Jahr passt der Vergleich mit der Weltmeisterschaft perfekt, denn im 32-seitigen Dossier wird das Zusammenspiel zwischen Breiten- und Spitzensport beleuchtet und beispielsweise die Wirkung von internationalen Grossanlässen auf die Breite beleuchtet. Kickoff zum Dossier ist jeweils vor den Sommerferien. Mögliche Themen werden besprochen, Botschaften definiert, Interviewpartner kontaktiert. Stets im Fokus steht der direkte Nutzen für Vereine, Verbände, Behörden, Sportförderer und auch Politiker. Anschliessend werden die Beiträge vom Viva-Team realisiert und gestaltet.

Lanciert wird das jeweilige Jahresthema mit dem Forum Sportkanton Zürich im Dezember. Mit dem Dossier, das im Mai erscheint, wird das Thema abgerundet und sorgt für einen Mehrwert für die Sportbewegung im Kanton Zürich. Das Dossier mit dem Titel «Alles Roger?!» stellt den Athletenweg vom Einstieg bis zur Weltspitze (FTEM-Modell) vor, ordnet ein und erweiterte das Thema mit Gedanken zuhanden des Breitensports. Erfolgreiche Spitzenathletinnen und -athleten üben eine Sogwirkung auf den Jugend- und Breitensport aus. Sport-Grossveranstaltungen können mit innovativen Begleitmassnahmen gar zu einem Boom beitragen. Gleichzeitig bilden Tausende von aktiven Breitensportlerinnen und -sportlern die Basis des Spitzensports. Und als wichtige Erkenntnis bleibt: Es gibt mehr Sportmotive als nur Leistung – gerade bei Erwachsenen.

Link zum Dossier beim ZKS [PDF]

Link zum Dossier beim Sportamt (E-Paper zum Blättern)

 

Wenn in der Kommunikation
1 + 1 = 3 ist

 
 
Wie sinnvoll sich On- und Offlinekommunikation verbinden lassen, zeigt sich am Beispiel des «Symposium für eine nachhaltige Mobilität». Die geschickte Verbindung von Website und Event verstärkt die Wirkung von zentralen Inhalten und zeigt eindrücklich, wie vital Live-Kommunikation heute sein kann.

Das Aufarbeiten und Nutzen von profilierenden Kernkompetenzen gehört zu den zentralen Aufgaben der Kommunikation. Im vorliegenden Fall sind das die erneuerbaren Energien mit Botschaften wie: deutlich geringere Emissionen, umweltfreundlicher als Benzin oder Diesel, günstiger, sicher und auf Augenhöhe mit der Elektromobilität. Wir sprechen hier von den Vorteilen von Compressed Natural Gas (CNG) bzw. Biogas. Um diese Vorteile bekannter zu machen und damit das bestehende Wissensdefizit sukzessive abzubauen, unterhält das Viva-Team im Auftrag der Regionalgesellschaften der Schweizer Gasbranche das Portal cng-mobility.ch, das seit Mai online ist. Es unterstützt Automobilisten auf ihrer Suche nach valablen Alternativen zum Benzin-, Diesel- oder Elektroantrieb.

 

In dieser Mission wurde vergangene Woche die zweite Stufe gezündet. Innerhalb von wenigen Wochen organisierte das Viva-Team zusammen mit der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach das «Symposium für eine nachhaltige Mobilität» mit über 150 Teilnehmern und einer fachkundigen Besetzung: Christian Bach von der Empa, Prof. Dr. Markus Friedl von der Hochschule Rapperswil, Nationalrat Thierry Burkart, Christoph Schreyer vom Bundesamt für Energie, Andreas Burgener von auto-schweiz sowie Patrick Wittweiler von Coca-Cola Schweiz und Mobilitätspionier Walter Schmid. Wie im Rahmen der täglichen Arbeit am Portal ging es auch hier darum, die zentralen Botschaften der CNG-Mobilität einem breiteren Publikum zugänglich zu machen – diesmal allerdings auf einer anderen Flughöhe: Förderung des Bewusstseins, dass die Ökologisierung der individuellen Mobilität schon heute möglich ist und dringend weiter vorangetrieben werden muss. Um die CO2-Grenzwerte zu erreichen, müssen alle Antriebsarten und Energieträger als Teil der Lösung ihren Beitrag leisten. Nur in der Gesamtheit lässt sich das Optimum herausholen. E-Mobilität leistet dabei ohne Zweifel einen wichtigen Beitrag – sofern sie auf nachhaltig Produziertem Strom basiert. Aber auf Basis erneuerbarer Energie sind CNG und Elektromobilität heute auf Augenhöhe. Die CNG-Mobilität verdient deshalb einen höheren Stellenwert, als ihr heute zukommt.

Diese Botschaften kamen nicht nur bei den Teilnehmern an, sondern über das ebenfalls von Viva organisierte Keymedien Management und die kurz vor dem Symposium organisierte Medienkonferenz auch in einer breiten Bevölkerungsschicht: «20Minuten», «Blick», «Echo der Zeit» auf SRF 1, nau.ch und viele andere Medien berichteten über die unbestrittenen Vorteile der Gasmobilität. Gleichzeitig bildete der von Viva unterhaltene CNG-Newsdesk mit seinen fünf Redaktorinnen und Redaktoren das Symposium in all seinen Facetten «live» ab – inklusive Video und den zehn wichtigsten Erkenntnissen als «take away».

Wir für uns haben ebenfalls Erkenntnisse mitgenommen. Erstens: Der Event als Teil der strategischen Kommunikation ist lebendiger denn je, selbst in Zeiten, in denen alles nur noch von Digitalisierung spricht. Zweitens: Für den Transport von Botschaften eignet sich ein Event sehr gut – wenn Antriebsforscher Christian Bach auf der Bühne schlüssig begründet, dass die Elektromobilität für 70% der gesamten Laufleistung des motorisierten Individualverkehrs nicht geeignet ist, die CNG-Mobilität jedoch sehr wohl, dann entfaltet das eine Wirkung weit über das Symposium hinaus, wie anschliessend Artikel zum Thema in verschiedenen Medien zeigten, unter anderem die «NZZ am Sonntag». Drittens bietet ein solcher Event gerade für den Newsdesk eine unglaubliche Fülle von Möglichkeiten für die aktuelle Berichterstattung, die selbst als «Long-Tail» Content noch lange nachwirkt.

Man könnte das nachhaltige Kommunikation im Rahmen einer nachhaltigen Mobilität nennen.

 

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