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An Instagram und Snapchat führt kein Weg vorbei

 
 
Fast alle Jugendlichen in der Schweiz sind auf Instagram und Snapchat angemeldet. Facebook hingegen wird nur noch von rund 20 Prozent regelmässig genutzt. Wer die Jugend erreichen möchte, kommt an Snaps und Stories nicht vorbei.

Dies zeigt die Ende November veröffentlichte James-Studie 2018 der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Swisscom. Im Rahmen der James-Studie (Jugend, Aktivität, Medien – Erhebung Schweiz) wurden über 1000 Jugendliche in der Schweiz zwischen 12 und 19 Jahren befragt. 87 Prozent von ihnen besitzen einen Instagram-Account, 86 Prozent einen von Snapchat. Facebook verliert im Vergleich an Bedeutung: Nur gut die Hälfte der Jugendlichen gab in der Befragung an, Mitglied zu sein.

Schauen und «liken»

Die Beliebtheit der beiden Netzwerke zeigt sich auch in der Nutzungshäufigkeit: 86 bzw. 81 Prozent der Jugendlichen besuchen Instagram und Snapchat mindestens mehrmals pro Woche, 61 bzw. 60 Prozent sogar mehrmals pro Tag. Facebook wird von 23 Prozent mehrmals pro Woche oder häufiger genutzt. Bei Facebook gilt: Je älter die Jugendlichen sind, desto eher nutzen sie es noch regelmässig.

Die Jugendlichen nutzen die sozialen Netzwerken in erster Linie passiv: Sie schauen sich Fotos, Videos oder Texte von anderen an und «liken». Nur weniger als die Hälfte postet regelmässig selbst Beiträge. Drei Viertel chatten auch über die sozialen Netzwerke.

Facebook bricht ein

Der Zeitvergleich über die letzten drei James-Erhebungen macht deutlich, wie Instagram und Snapchat Facebook den Rang abgelaufen haben: Während 2014 fast vier Fünftel der Jugendlichen Facebook regelmässig nutzten, sind es aktuell nur noch rund ein Fünftel.

Ebenfalls deutlich abgenommen hat im Zeitvergleich von 2012 bis 2018 das regelmässige Lesen von Gratiszeitungen – von 49 auf 21 Prozent. Das Lesen von Abozeitungen sank von 32 auf 11 Prozent. Und auch online lesen die Jugendlichen weniger häufig Tageszeitungen: Die Rate sank von 26 auf 18 Prozent. Auch schauen immer weniger Jugendliche Fernsehen.

Fazit

Die Viva zieht für ihre Kunden unter anderem folgendes Fazit aus der Studie: Die Jugendlichen erreicht man primär online. Es gilt, auf Instagram und Snapchat präsent zu sein und so auf sich aufmerksam zu machen. Beide bieten dazu verschiedene Werbemöglichkeiten an. Facebook darf in der Onlinekommunikation zwar nicht ganz vernachlässigt werden – es spielt im Leben der Jugendlichen aber keine zentrale Rolle mehr. Praktisch aussichtslos ist der Versuch, die Teenager mittels tagesaktuellen Printprodukten zu erreichen.

 

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