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Die Viva wird noch nachhaltiger

 
 
Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Als Content-Agentur zielen wir darauf ab, mit relevanten, nutzerorientierten Inhalten nachhaltige Wirkung für unsere Kunden zu erzielen. Nachhaltig geht es auch in unserer Küche zu und her.

Natürlich sammeln und rezyklieren wir bei der Viva alles Mögliche: Papier, Karton, PET, Aluminium, Kaffeekapseln etc pp. Nun ist ein weiterer «Wertstoff» dazugekommen, der früher einfach «Müll» hiess: Plastik. Plastik ist ein problematisches Material: Die Rohstoffe sind fossil, die Weltmeere sind voll davon und auch in unseren Gewässern und Böden findet sich Mikroplastik. Da sich viele Kolleginnen und Kollegen mit Fertig- und Takeaway-Gerichten aus den umliegenden Läden und Restaurants verpflegen, fällt täglich bei uns an der Flurstrasse 50 eine nicht unbeträchtliche Menge an Verpackungsmaterial aus Plastik an. Diese Abfälle sammeln wir seit einigen Wochen und führen sie dem Recycling zu. Als Anerkennung für unser Engagement dürfen wir uns offiziell «Nachhaltiges Unternehmen – Certified Sustainable Enterprise» nennen. Wir sind ein wenig stolz darauf.

Plastikabfälle vermeiden wir seit September auch für unseren Kunden Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Aufgrund der geltenden Versandvorschriften der Post müssen Printmagazine zwingend verpackt werden. In den allermeisten Fällen geschieht dies mit Plastikfolien. Das fanden wir und auch eine steigende Anzahl von Leserinnen und Lesern unbefriedigend. Seit geraumer Zeit hatten wir daher gemeinsam mit der Druckerei Galledia in Flawil SG nach bezahlbaren Alternativen gesucht und wurden schliesslich fündig: Neu wird das Monatsmagazin AUTOINSIDE nicht mehr in Plastik verschweisst, sondern in einer kompostierbaren Folie aus rein biologischen Abfallstoffen.

Die neue Biofolie ist eine Schweizer Premiere. Sie besteht zum grössten Teil aus Kartoffelschalen, die in der Lebensmittelherstellung anfallen. Produziert wird sie in Vicenza (Norditalien) mit Sonnenenergie. Die Herstellung aus einem Abfallprodukt macht die Folie noch nachhaltiger als vergleichbare Biofolien aus Zuckerrohr, Mais- oder Sojastärke. Diese Rohstoffe konkurrenzieren die Nahrungsmittelproduktion und erhöhen den Druck auf die Regenwälder in Asien oder Südamerika.

Die Folie ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar und kann der öffentlichen Grünabfuhr mitgegeben werden. Sie ist teurer als konventionelle Folien und etwas matt. Aber sie erfüllt ihren Zweck genauso gut wie die bisherige Plastikfolie.

Nein, Sie brauchen sich nicht zu bedanken, dass wir die Welt im Alleingang retten. Aber auch eine Summe sinnvoller, kleiner Beiträge erzielt am Ende des Tages ihre Wirkung – in der Küche wie in der Kommunikation.

 

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