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Nicht nicht nicht geblockt

 
 
AdBlocker sind ein Phänomen, das Werbetreibende in zunehmendem Masse beschäftigt. Laut dem Medienhaus Tamedia haben in der Schweiz rund 20 Prozent der Internetnutzer einen Werbeblocker installiert.

Allein den Prozentsatz der AdBlocker-Nutzer exakt zu bestimmen, ist eine Wissenschaft für sich. Eine im Jahr 2017 in Deutschland durchgeführte Studie hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Befragten einen AdBlocker auf ihren Desktopcomputer/Browser verwenden. Bei vielen Zielgruppen, insbesondere jüngeren und technisch versierten Nutzern, dürfte diese Rate noch höher liegen.

Sie alle sehen beim Surfen keine Displaywerbung mehr. Die Konsequenzen sind vielfältig.

Für Nutzer/User: Weil die Publisher zunehmend mit Bezahlschranken agieren, hinter denen sie ihre Inhalte publizieren, erreicht der Qualitätsjournalismus nur noch eine kaufwillige und -kräftige Elite. Der Rest erhält kostenlose Massenware oder noch schlimmer, er informiert sich nur noch in seiner Social-Media-Blase.

Für Medien/Publisher: Sie erleiden Einbussen beim Werbeumsatz, da weniger AdImpressions ausgeliefert werden können.

Für Werbeauftraggeber/Advertiser: Sie erreichen weniger Reichweiten mit ihren Displaybannern und damit einen schlechteren ROI ihres Werbefrankens.

Wie kann die auf diese Weise verlorene Zielgruppe trotz Adblocker erreicht werden?

So?


Eine durchaus witzige Antwort auf die Problematik, aber keine zukunftsfähige Lösung.

Grundsätzlich stehen neben der Bezahlschranke zwei Ansätze zur Verfügung, eine technische und eine inhaltlich getriebene.

 

Die technische Lösung: AdBlock Advertising

Hier erinnern wir uns an die Zeiten des Kalten Kriegs: Du bringst Pershing? Wir antworten mit SS20. Du fliegst die MiG-25? Wir haben die F/A-16. Nur findet das Wettrüsten dieses Mal im Netz statt: Vor der Auslieferung werden auf dem Browser des Empfängers potenzielle AdBlocker identifiziert. Daraufhin wird der AdRequest verschlüsselt und über einen alternativen AdDefend-AdServer ausgespielt. Dieser AdBlocker-Blocker hat keine AdServer-URL und wird daher nicht als Werbung, sondern als Content eingestuft und nicht geblockt.

Dass dieser Rüstungswettlauf noch lange nicht entschieden ist, dürfte klar sein. Auf den AdBlocker folgt der AdBlocker-Blocker, der dann mit einem AdBlocker-Blocker-Blocker und dieser wiederum mit einem AdBlocker-Blocker-Blocker-Blocker beantwortet wird. In Ewigkeit, amen.

 

Die inhaltsgetriebene Lösung: Content

Wir fragen uns: Warum eine unerwünschte Werbung mit einem technischen Kniff ausliefern, wenn der User mit Content durchaus zu erreichen ist? Dass nicht nur wir uns das fragen, belegen die zahlreichen Inhalte, die bei Tamedia als «Paid Post» und bei Ringer als «Promo» bezeichnet werden und den Weg auf unsere Geräte finden. Oder jene, die auf Watson von einem kommerziellen Partner «präsentiert» werden – um drei Beispiele aus der hiesigen Medienlandschaft zu nennen.

Wie der Name schon sagt, sind dies allesamt bezahlte Werbeformen. Wir bei der Viva setzen im Content-Marketing nicht auf «Paid Media», sondern auf «Earned Media»: Gepflegtes Storytelling und professionelles Keymedien-Management, damit der Content für unsere Kunden den Weg zur Zielgruppe findet. Egal, ob diese einen AdBlocker installiert haben oder nicht.

 

 

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