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Totgesagte leben länger

 
 
4,66 Milliarden Menschen weltweit nutzen das Internet. Das sind 59,5 Prozent aller Menschen überhaupt. In der Schweiz sind die Zahlen noch etwas eindrücklicher: Hierzulande sind 97 Prozent aller Menschen ab 13 Jahren online, schauen sich Filme an, tätigen ihre Einkäufe, interagieren auf Social Media und informieren sich.

Angesichts solcher Zahlen muss man sich ernsthaft Sorgen über die Zukunft des gedruckten Wortes machen. Erst vor wenigen Wochen hat mir ein Manager eines Medienhauses mitgeteilt, er müsse in den nächsten Jahren einen achtstelligen Betrag einsparen. Ein Blick in die Schweizer Medienlandschaft zeigt: Er ist in bester Gesellschaft.

Digitalisierung und Pandemie entfalten eine toxische Wirkung auf Werbeerträge und Umsätze der Medienhäuser.

«Print ist tot!» Der Ausruf ist also naheliegend, aber kreuzfalsch. Das zeigt beispielsweise eine aktuelle Studie aus dem angelsächsischen Raum, wonach Baby Boomer (Jahrgänge 1943 bis 1964) im Durchschnitt 9,2 Print-Magazine im Monat lesen. Bei der Generation X (1965 bis 1980) sind es 9,1 und bei den Millennials (1981 bis 1996) 8,9, der Unterschied zwischen den Generationen ist also minimal.

Um es kurz zu machen: Entscheidend ist nicht das Medium, entscheidend sind die Inhalte. Man kann das mit dem Verkehr vergleichen: Es ist mir wurscht, ob ich mit einer roten Eisenbahn oder in einem gelben Auto von Zürich nach Bern fahre. Entscheidend ist, dass ich eine angenehme Reise habe und pünktlich eintreffe.

Als Content-Agentur betreuen wir für verschiedene Kunden eine ganze Palette an Medien: Vom Geschäftsbericht über das Print-Magazin und die Newsplattform bis zu Social Media und Podcast. Entscheidend für die Wahl sind dabei stets die kanal- und mediengerechten Inhalte.

Für Aktualität und Informationen, die das Hier und Heute betreffen, nutzen wir digitale Kanäle. Hintergrundinformationen und ausführliche Interviews sind in hochwertigen Printprodukten am richtigen Ort.

Auch 600 Jahre nach der Erfindung des modernen Buchdrucks ist Print kein Auslaufmodell. Print lebt und wird auch noch eine ganze Weile weiterleben. Denn die Frage nach dem richtigen Informationskanal ist nicht entweder oder. Sie ist sowohl als auch.

 

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